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"Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See,
myne Fru, de Ilsebill, will nich so, as ik wol will..."
Das Märchen der Brüder Grimm handelt von dem uralten Wunsch
des Menschen nach "mehr". Die ständige Unzufriedenheit
mit dem bisher Erreichten ist für viele der Lebensantrieb.
In dem Märchen finden wir zwei Seiten des Lebens: der Fischer
verharrt, will sitzen bleiben, seine Frau drängt voran, will das
Neue, die Erweiterung, das Wachsen.
Erst soll der verwunschene Fisch das schöne Eigenheim besorgen,
dann das Schloss, dann möchte man König sein, dann Kaiser,
dann Papst und dann Gott.
Der letzte Wunsch endet mit der Katastrophe und dem Absturz. Der Fischer
und seine Frau sitzen zum Schluss wieder im Nachttopf oder wie es bei
Grimm eindrücklich heißt: in ihrem "ollen Pisspott".
Das Lille Kartofler Figurentheater spielt das Märchen mit wunderbaren
Großfiguren, wie üblich in offener Spielweise. Der Fischer
und seine Frau sind liebevoll gezeichnete Karikaturen von uns allen.
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